Sind Sie bereit ihre Angst-Komfort-Zone zeitweise zu verlassen um Veränderungen zu zu lassen?

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Unsere Komfort-Zone beinhaltet alles was wir kennen, wie unsere Gewohnheiten, Verhaltensweisen und alles von dem wir wissen das es funktioniert und was auch nicht funktioniert.  
Wir brauchen unsere Komfort-Zone um neue Themen zu verarbeiten und um an einem sicheren Ort neue Kraft und Energie schöpfen zu können. Jedoch nur außerhalb unserer Komfort-Zone entwickeln wir uns weiter.
Eine gesunde Balance zwischen Sicherheit mit bekannten Themen und Aufregung mit neuen Themen ist wichtig.

Viele ängstliche oder unsichere Reiter sagen „Das und das…“ würde ich gerne machen.

  • „Ich würde gerne mit meinem Pferd am Strand reiten“ „Aber da sind viele Menschen und Hunde…“
  • „Ich hätte gerne mehr Zeit mit meinem Pferd“ „Aber mein Partner,…“
  • „Ich wäre gerne zu dem Kurs mit meinem Pferd gefahren“ „Aber da müsste ich verladen…“
  • „Ich sollte etwas verändern“ „Aber dann gehöre ich nicht mehr zu der Gruppe…“

Viele bedauern, dass was sie nicht getan haben oder tun könnten.

Doch was hindert uns daran das zu tun oder etwas zu verändern? Menschen bewegen sich gerne innerhalb ihrer Komfort-Zone. Auch aus Angst zu versagen oder vor Ablehnung.

Das viele schon bei dem Gedanken daran die Komfort-Zone zu verlassen, sich unwohl fühlen oder gar verunsichert sind - ist völlig normal. Wie der Name es schon sagt, hier ist es halt gemütlich, hier fühlt man sich sicher und es ist ein bekanntes Umfeld. Von daher bewegen wir uns gerne in unserer Komfort-Zone.

Aber was passiert hier Tolles oder Außergewöhnliches? Nichts!

Wir machen das, was wir schon hundertmal gemacht haben und immer wieder auf die gleiche Art und Weise und wundern uns das sich nichts verändert.

Selbst wenn jemand darüber nachdenkt, etwas Neues zu machen, etwas zu verändern wird das Für und Wider ab gewägt – und am Ende bleibt alles wie es ist.

Wer seine Komfort-Zone nicht verlässt, bleibt in seiner Entwicklung – auf seinem Niveau – stehen. Die Welt jedoch um uns herum verändert sich täglich.

Alle ungelösten Themen und Herausforderungen verlangen, dass wir etwas ändern und damit die Komfort-Zone verlassen. Machen wir das nicht, verstecken wir uns hinter Mauern die immer breiter werden und es wird immer schwerer diese wieder ein zu reißen. Dadurch verkleinert sich auch unsere Komfort-Zone und wir trauen uns immer weniger Themen an zu gehen – auch bekannte Themen.

Verlassen Sie Ihre Komfort-Zone, wenn Sie sich das nächste Mal fragen „Soll ich das wirklich tun?“, dann sagen Sie einfach „Ja!“ und gehen Sie den Schritt ins Ungewisse und lassen Sie sich überraschen was sich neues bietet.

Lassen Sie sich die fantastischen Erfahrungen nicht entgehen, um wieder mit Spaß und Freude ihren Traum, mit ihrem Partner dem Pferd, zu erleben.

 

Welche Möglichkeiten gibt es die Komfort-Zone zu verlassen?

Fangen Sie mit kleinen Dingen an:

  • Nehmen Sie z.B. einen anderen Weg zum Stall
  • Steigen Sie von der anderen Seite auf das Pferd auf
  • Konzentrieren Sie sich eine Woche auf positive Erlebnisse mit Ihrem Pferd
  • Nehmen Sie ihre Atmung bewusst wahr oder meditieren Sie
  • Versuchen Sie zu lächeln, wo sie sich am liebsten ärgern würden
  • Schreiben Sie ihren Namen mit der anderen Hand
  • Tun Sie mal etwas verrücktes oder Außergewöhnliches z.B.
    • „Gehen Sie in den Wald und schreien sich den Frust von der Seele“ oder
    • „versenden eine Flaschenpost“ oder
    • „schenken Sie einem Hilfsbedürftigen ein Brötchen“
    • oder oder oder
  • Stellen Sie sich ihren Themen und nehmen Sie diese bewusst wahr

Egal ob es kleinere oder größere Veränderungen in Ihrem Alltag sind, jede Verhaltensänderung bringt ein anderes Ergebnis hervor. Bleiben Sie am Ball und lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn es beim erstmal nicht wie erwartet funktioniert. Planen Sie ihre Veränderungen in kleinen Schritten – „Rom wurde auch nicht in einem Tag erbaut“ und nehmen Sie sich Zeit für die Veränderung – Entschleunigen Sie ihren Alltag.